"Da wird ein durchtrainiertes Bein festgehalten, kurz mal in die Nieren getreten, an den Haaren gezerrt oder Arme verdreht. Mitunter sieht es aus wie Kickboxen, dann wie ein sportlicher Tanz mit einer besonderen Choreografie. Das Publikum feiert die Wrestlerinnen ob ihrer Leistungen und Show-Einlagen, wenn auch zurückhaltender, fast ein wenig höflich.
Das aber ist nur ein Teil eines Wrestling-Abends, der gut drei Stunden wummerte, leuchtete und krachte. Ein A Capella Chor stimmte die Zuschauer mit der Europa-Hymne ein, bezaubernde Tanzgirls schwangen ihre wohlgeformten Beine, eine Heavy-Metal-Band dröhnte und der Moderator rief die Namen der Wrestler Drake, Joe, Carnage, Toni und den anderen nach der Manier von Ring-Sprechern wie Michael Buffer auf, indem er diese mit aufsteigender Stimme lauthals brüllte. Auch das gehört dazu. Das hält die Spannung, das weist auf Sport und Wettkampf hin und lässt mit fiebern.
Und dann die Chefin dieser ausgesprochen unterhaltsamen Show - Jazzy Gabert. Ein Bild von einer Frau: athletisch gebaut, schön, kostümiert mit Lederbustier und mit roter Punkfrisur. Sie kämpft heute nicht – obwohl: am Show-Ende holt sie eben mal mit Links zwei aufmüpfige Kämpfer von den Beinen." - Auszug Schwarzwälder Bote 

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